
Kronen Zeitung
GEFIEL KLUB GAR NICHT
Werder zieht nach Wirbel-Interview Konsequenzen
Mit den Aussagen, die er bei Sky getätigt hatte, hat Werder Bremens Mitchell Weiser in der Klub-Führung nicht gerade Jubelschreie ausgelöst. Nachdem der 31-Jährige Entscheidungen seines Arbeitgebers scharf kritisiert hatte, wurde er nun zum Rapport gerufen.
Beim 1:2 gegen Leipzig war Weiser am Samstag auf seinen auslaufenden Vertrag angesprochen worden. Dazu meinte der Rechtsverteidiger: „Wir hatten schon Gespräche. Es ist aber so, dass im letzten Sommer viele Dinge passiert sind, die für mich fragwürdig waren. Ich warte daher auf Signale, dass wir wieder in die Richtung gehen, in der wir mit Ole Werner waren.“ Dass sich Werder vergangenen Mai vom heutigen Leipzig-Trainer getrennt hatte, kann Weiser noch immer nicht nachvollziehen.
„Fahrlässige“ Entscheidungen
Außerdem: „Neben der Entlassung von Ole sind auch wichtige Entscheidungen im Kader getroffen worden. Es sind Spieler gegangen, denen wir jetzt nachtrauern. Diese Entscheidungen waren für mich etwas fahrlässig.“
Aussagen, die bei Geschäftsführer Clemens Fritz gar nicht gut ankommen. „Wir saßen vor ein paar Wochen zusammen, hatten ein gutes, sehr offenes und ehrliches Gespräch. Für mich sind die Aussagen etwas unverständlich. Das werden wir intern aufarbeiten“, zitiert die „Bild“ den 45-Jährigen.
Während die sportlichen Leistungen schwanken – in der Tabelle liegen die Bremer nur auf Rang 14 – herrscht also auch teamintern Unruhe. Das wird Konsequenzen haben – zumindest einmal für Weiser ...
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